Vögel

Kranichrufe

Die Vögel des Glücks,

wie sie über Bäume hinwegsetzen

und aufpassen,

sich nicht zu verletzen,

wie sie, getragen von Aufwinden,

sich in den Wipfeln wiederfinden,

um sich den anderen anzuschließen

und die Stille der Flur zu genießen.

Aus der Ferne ertönt einsames Rufen,

ein Paar möchte den Schwarm suchen,

ganz nah bleibt es zusammen.

Reif war auf den Ästen gehangen,

jetzt glitzert es wie Morgentau,

Kranichrufe erschallen über der Au.

Endlich  haben sich alle gefunden,

fliegen über den Pappeln ihre Runden,

tanzen, vollführen Kapriolen;

der Mensch geht auf leisen Sohlen,

dankbar für das Naturschauspiel –

Harmonie und Frieden sind das Ziel.

Very still, grey to blue sky – with a glorious sunset and many wild swans, a very warm winter day. I went for a long walk, everywhere the birds were very active, and such a chorus of voices from the hedges and trees.

Kahle Äste,

brache Äcker,

leere Himmel.

Horizonte

tragen Wolken,

Windmühlen

stehen still.

Hundegebell

in der Ferne.

Rüttelnde Falken –

Federn

schweben

zu Boden …

Schließ die Tür ab und erhebe deinen Geist über alles. Dann verfolge die Atemluft. Erforsche mit deinem Geist das Innere, um den Ort des Herzens zu finden, wo alle Kräfte der Seele beheimatet sind. (Symeon, 970 – 1040)

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