Mereth Ruddy

Mereth Ruddy hat österreichische, irische und slowenische Wurzeln. Aufgewachsen in einem Bergdorf, zog sie später in die Welt hinaus, studierte Kunst und verdiente sich ihr Brot. Heute lebt sie auf dem Hof Morgenwolke in Norddeutschland, umgeben von Kühen, Pferden und Geißen, trägt aber ihre österreichische Heimat im Herzen. Die Autorin liebt das ungreifbare Wunder des Lichts, wenn die Sonne hinter der alten Eiche verglüht. Mereth Ruddy schreibt, dichtet und illustriert mit Herzblut. Ihre Lebensphilosophie: Siebenmal Umfallen, achtmal Aufstehen (Nanakorobi yaoki)

Bücher müssen mit so viel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, wie sie geschrieben wurden. (Henry David Thoreau)

Wenn ein Buch die Kraft besitzt, dass ich mich in seiner Gesellschaft vergessen kann, dann werde ich zum Leser. (Jakob Wassermann)

Ein Leser hat’s gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen. (Kurt Tucholsky)

Thanks in advance 🙂

Sitze nicht, wo die Spötter sitzen, denn sie sind die elendsten  🙁  unter allen Kreaturen. (Matthias Claudius)

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen. (Rainer Maria Rilke, Das Stundenbuch)

Die Welt ist voller Strahlen und wunderbarer Geheimnisse. Doch die kleine Hand liegt vor den Augen und verhindert, dass die großen Lichter erblickt werden. (Rabbi Israel Baal Schem Tov)

Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein schönes Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Eines Abends las der berühmte blinde Gelehrte Hanawa Hokiichi mit seinen Schülern das Genji-Monogotari. Plötzlich fuhr der Wind herein und löschte das Licht . Hanawa aber las weiter. Seine Schüler riefen: “Das Licht ist ausgegangen.” Hanawa sagte: “Das beweist, wie behindert man ist, wenn man sich auf die Augen verlassen muss.” (Eine alte japanische Geschichte)

Im täglichen Sprachgebrauch pflegen wir von einem “Menschen ohne Tee in sich” zu reden, wenn dieser unempfindlich ist gegen das Tragikomische persönlichen Erlebens. (Okakura Kakuzo, Book of Tea)

Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst. (Zen)

Es ist besser eine Handvoll Ruhe, denn beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach dem Wind. (Aus dem Buch Kohelet)

Die Seele braucht Bilder. Das Bild ist die Speise der Seele. (Hugo Ball)

Ich schätze den, der tapfer ist und grad. (Iphigenie auf Tauris)

Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform. (Somerset Maugham)

Gott wohnt, wo man ihn einlässt. (Chassidisch)

Jeder stirbt, aber keiner ist tot. (Tibetisches Sprichwort)