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Mereth Ruddys Autorenseite

Grüß Gott, moin, moin, und guten Tag!

Hier  möchte ich Ihnen eine kleine Auswahl  eigener Gedichte und Fotografien präsentieren – sowie meinen Debütroman  “Sommergespenster”  und den Gedichtband  “Für Augenblicke geborgen”. Im Herbst erscheint mein zweiter Roman, wenn mir das Schicksal gewogen. Auch ein weiterer Gedichtband ist in Arbeit.

Hoffentlich gefällt es Ihnen hier bei mir!

Herzliche Grüße,

Mereth Ruddy

Über mich:

Hier geht’s zu meiner Autorenseite bei Amazon:

Format: Taschenbuch, 500 Seiten, 22 Illustrationen

Kindle Edition

Link zum Buch:

Mereth hat ihre große Liebe auf tragische Weise verloren und erhofft sich vom Leben nichts Bedeutendes mehr. Sie lebt zurückgezogen in der österreichischen Provinz und spricht mit Bäumen, Blumen und Vögeln. Der Garten ihrer Kindheit ist verwunschen, denn dort versteckt sich das Schaukelgespenst.

Da stürmt ein junger Tierarzt in Mereth’ kleine, friedliche Welt und weckt ihre Hoffnung auf Zärtlichkeit und neues Glück. Doch was ist los mit diesem Mann? Welche Schatten quälen ihn? Bald weiß die sensible Mereth nicht mehr ein noch aus und wird von den Ereignissen überrollt …

Die Geschichte einer schwierigen Liebe, zugleich eine déclaration d’amour an die österreichische Heimat.

Lieben Dank an meine Lektorin, Frau Sabine Ledava-Pellegrino, für die gute, vertrauensvolle und harmonische Zusammenarbeit … panta rhei …!

Das Wasser lässt sich mit einem sehr, sehr guten Menschen vergleichen. Wohin es kommt, ist es freigebig und großzügig. Überall, wohin es kommt, schafft es Leben.
(Chinesische Weisheit)

Format:  Taschenbuch, 55 Seiten, 7 zart-farbene Illustrationen

Kindle Edition

Link zum Buch:

Sechsundvierzig Gedichte im Hauch der Poesie. Verse über Jahreszeiten, Schmetterlinge und Kraniche, Farben, Wind und Blütenduft. Seelenwanderungen verflechten sich mit Tagträumen, eingewoben in Naturbetrachtungen. Sonnenuntergang trifft Morgenröte, Liebe die Unendlichkeit. Vollmond und Sternschnuppen küssen sich zur Nacht, Sonne und Wolken freuen sich auf ein Wiedersehen. 

Bücher müssen mit so viel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, wie sie geschrieben wurden. (Henry David Thoreau)

Frühlingsgaukler,

von Blume zu Blume –

betörend der Duft

der Blüten des Lindenbaumes …

Rote Libelle –

Still!

Wie ihre Flügel surren,

Balanceakt des Lebens …

Goldenes Korn,

dunkle Wolken.

Gegensätze, so weit das Auge reicht;

der Wind singt in den Halmen …

Abendsonne

turnt in den Zweigen.

Ein letzter Purzelbaum,

bevor sie verglüht …

Blumen des Sommers

in sorgsam behüteten Bauerngärten.

Ein Fleckchen Natur, selig –

in der Einzigartigkeit des Augenblicks …

Kahle Äste

schrauben sich ins Blaue,

durchs Weiß

aus gezuckerter Watte …

Da geht’s dahin,

das Jahr –

einsame Grille zirpt müde

im Herbstnebel …

Sonnenblumen,

wie Hochhäuser –

Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

im neunundneunzigsten Stock …

Die gute Mutter Erde

und ihre Kinder:

Bäume, Büsche –

und der Engel der Finsternis …

Im Aufwind,

schwerelos,

getragen von den Flügeln

des Vertrauens …

Zartes Gebilde,

an der Mauer des Schweigens,

lächelt

dir zu …

Blüten –

Frühlingsboten,

erwacht aus dem Dornröschenschlaf

des Winters …

Die Feder

Eine zerfledderte Feder,

zerrissen vom Wind,

den Mond im Federkiel,

verbrannt von der Sonne,

Wind und Wetter preisgegeben,

abgeworfen,

ausgezupft,

entledigt,

in der Einsamkeit geboren,

trommelndem Regen ausgesetzt –

und Hagelschlag.

Eine zerfledderte Feder

im Morgenlicht

des Lebens,

die gelernt hat,

allen Stürmen zu trotzen!

Frühling, endlich!

Bäume schlagen aus,

Krokusse blühen,

Schwalben ziehen übers Haus.

Glückliche Natur,

dem Winter entronnen,

Schatten weichen –

Träume,

aus Blüten gesponnen.

Überleben

Sommerzeit und blühende Rosen,

Nachtigalls Lied ertönt,

im Flussbett ein Rauschen und Tosen,

Forellen springen,

reißende Strömung des Lebens,

wenn Träume ums Überleben ringen.

Ei des Lebens

Anfang im Dotter,

von Zerbrechlichkeit umhüllt,

ausgebrütet unter Flaumfedern,

pochendem Herzen gleich,

an Weltweh erkrankt,

der Geburt preisgegeben –

und einem Tod.

Dämmerung

Die Sonne blinzelt ein letztes Mal

in den Garten zu ihren Füßen.

Blüten schließen ihre Kelche,

Wolken erwandern Horizonte.

Fledermäuse fliegen aus

zur blauen Stunde,

ihre Schreie verhallen

im wilden Herzen der irdischen Welt.

Gehe nicht, wohin der Weg führen mag,

sondern dorthin, wo kein Weg ist,

und hinterlasse eine Spur.

(Jean Paul)

E-Mail:

autorin@merethruddy.de

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