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Mereth Ruddys Autorenseite

Grüß Gott, Moin und guten Tag!

Hier  möchte ich Ihnen eine kleine Auswahl  eigener Gedichte und Fotografien präsentieren und meinen Roman  “Sommergespenster” vorstellen – Leseprobe im Menü –  sowie die Gedichtbände  “Für Augenblicke geborgen”, “Seelenverse” und das Haiku-Büchlein “Federlachen”.

Ein vierter Gedichtband und zwei Romane sind in Arbeit.

Herzlich Willkommen!

Mereth Ruddy

Über mich:

Hier geht’s zu meiner Autorenseite bei Amazon:

Format:

Taschenbuch, 500 Seiten, 22 Illustrationen

Kindle Edition

Link zum Buch:

Gib mir ein Wort für mein Herz. (Augustinus)

Wie schön diese Blätter sind,

die der Wind in den Teich geweht,

als seien sie zeitlos,

wie ein Leben,

das nie vergeht.

Format:

Taschenbuch, 57 Seiten, 7 zart-farbene Illustrationen

Kindle Edition

Link zum Buch:

Sechsundvierzig Gedichte im Hauch der Poesie. Verse über Jahreszeiten, Schmetterlinge und Kraniche, Farben, Wind und Blütenduft. Seelenwanderungen verflechten sich mit Tagträumen, eingewoben in Naturbetrachtungen. Sonnenuntergang trifft Morgenröte, Liebe die Unendlichkeit. Vollmond und Sternschnuppen küssen sich zur Nacht, Sonne und Wolken freuen sich auf ein Wiedersehen. 

Format:

Taschenbuch, 54 Seiten, 7 stimmungsvolle Illustrationen.

Kindle Edition

Link zum Buch:

Sechsundvierzig Gedichte, geboren aus der Stille hin zum Frieden der Seele. Leise Antworten auf die Fragen der Vergänglichkeit allen Seins durch fallende Blüten, sprudelnde Quellen und die Zuflucht in die Natur. Die aufgehende Sonne ist Magie und Geheimnis zugleich, ein Versprechen für den Tag. Der Mond liebkost den Horizont mit silbernem Schein, bis der Gesang der Schwäne im Schilf verklingt. Des Menschen Weg, ein Echo zwischen Himmel und Erde, ein Hauch der Ewigkeit.

Format:

Taschenbuch, 55 Seiten, illustriert

Kindle Edition

Link zum Buch:

Sechsundvierzig Haikus, unterlegt mit ebenso vielen Illustrationen von Blumen und Vögeln, Schnee und Eiszapfen, Kranichen und Wolken. Durch ein Guckloch in die Natur werden Jahreszeiten, Landschaften und Stimmungen erhascht, in zarte Gefühle gewoben und in siebzehn Silben ausgedrückt. Schlichte Worte und Betrachtungen auf der Suche nach der tiefsten Wahrheit des Zen, dem eigenen Selbst und dem Innersten des Seins. Eine kleine Meditation, eine Auszeit, eine Unterhaltung mit dem Schweigen der Seele.

Bücher müssen mit so viel Überlegung und Behutsamkeit gelesen werden, wie sie geschrieben wurden. (Henry David Thoreau)

Frühlingsgaukler,

von Blume zu Blume –

betörend der Duft

der Blüten des Lindenbaumes …

Rote Libelle –

Still!

Wie ihre Flügel surren,

Balanceakt des Lebens …

Goldenes Korn,

dunkle Wolken.

Gegensätze, so weit das Auge reicht;

der Wind singt in den Halmen …

Abendsonne

turnt in den Zweigen.

Ein letzter Purzelbaum,

bevor sie verglüht …

Blumen des Sommers

in sorgsam behüteten Bauerngärten.

Ein Fleckchen Natur, selig –

in der Einzigartigkeit des Augenblicks …

Kahle Äste

schrauben sich ins Blaue,

durchs Weiß

aus gezuckerter Watte …

Da geht’s dahin,

das Jahr –

einsame Grille zirpt müde

im Herbstnebel …

Sonnenblumen,

wie Hochhäuser –

Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

im neunundneunzigsten Stock …

Die gute Mutter Erde

und ihre Kinder:

Bäume, Büsche –

und der Engel der Finsternis …

Im Aufwind,

schwerelos,

getragen von den Flügeln

des Vertrauens …

Zartes Gebilde,

an der Mauer des Schweigens,

lächelt

dir zu …

Blüten –

Frühlingsboten,

erwacht aus dem Dornröschenschlaf

des Winters …

Die Feder

Eine zerfledderte Feder,

zerrissen vom Wind,

den Mond im Federkiel,

verbrannt von der Sonne,

Wind und Wetter preisgegeben,

abgeworfen,

ausgezupft,

entledigt,

in der Einsamkeit geboren,

trommelndem Regen ausgesetzt –

und Hagelschlag.

Eine zerfledderte Feder

im Morgenlicht

des Lebens,

die gelernt hat,

allen Stürmen zu trotzen!

Frühling, endlich!

Bäume schlagen aus,

Krokusse blühen,

Schwalben ziehen übers Haus.

Glückliche Natur,

dem Winter entronnen,

Schatten weichen –

Träume,

aus Blüten gesponnen.

Überleben

Sommerzeit und blühende Rosen,

Nachtigalls Lied ertönt,

im Flussbett ein Rauschen und Tosen,

Forellen springen,

reißende Strömung des Lebens,

wenn Träume ums Überleben ringen.

Ei des Lebens

Anfang im Dotter,

von Zerbrechlichkeit umhüllt,

ausgebrütet unter Flaumfedern,

pochendem Herzen gleich,

an Weltweh erkrankt,

der Geburt preisgegeben –

und einem Tod.

Blätter fallen

ins Bunte hinein,

kuscheln sich am Boden zusammen,

lächelnd,

als wenn ihnen Väterchen Frost

nichts anhaben könnte.

Brich mir das Herz, Winter,

doch lock den Frühling herbei,

der die Blätter anhaucht,

am Gras zieht –

und mit seinen Freudentränen

die Erde benetzt.

Brich mir das Herz, Winter,

doch lock den Frühling herbei!

Dämmerung

Die Sonne blinzelt ein letztes Mal

in den Garten zu ihren Füßen.

Blüten schließen ihre Kelche,

Wolken erwandern Horizonte.

Fledermäuse fliegen aus

zur blauen Stunde,

ihre Schreie verhallen

im wilden Herzen der irdischen Welt.

Gehe nicht, wohin der Weg führen mag,

sondern dorthin, wo kein Weg ist,

und hinterlasse eine Spur.

(Jean Paul)

E-Mail:

autorin@merethruddy.de

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